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Jede Form von Anästhesie ist für Piercer in Deutschland schlicht und ergreifend nicht erlaubt und findet daher bei uns keine Anwendung.

Dennoch wird bei unser immer wieder gefragt, ob wir ein Piercing nicht betäuben könnten, da man bereits davon gehört oder gelesen hat, dass man das machen könnte. Doch mit welchen Mitteln sollte das erfolgen? Nehmen wir die oft erfragten Möglichkeiten doch mal etwas genauer unter die Lupe:
Eisspray: Ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und sollte gerade bei offenen Verletzungen niemals angewendet werden, weil hier die Gefahr von allergischen Reaktionen gegeben ist!
Der Effekt von Eisspray ist folgender: Wird eine Körperstelle „vereist“, zieht sich das Gewebe in erster Linie sehr stark zusammen und leistet noch stärkeren Widerstand beim Stechen an sich – was wiederum mehr Schmerzen für den Kunden bedeutet!
Kühlt man das Gewebe tatsächlich so stark, dass das eingesprühte Areal taub ist, ist die Gefahr von partiellen Erfrierungen sehr groß – was wiederum beim „Auftauen“ für spürbar größeres Unbehagen sorgt als das Stechen an sich!
Unabhängig davon besteht die Gefahr, dass das Gewebe bei Nachlassendem Kühleffekt in seinen Ursprungszustand zurückkehrt und das gestochene Piercing hinterher eine andere Position hat als noch im gekühlten Zustand, ergo: Das Piercing ist hinterher möglicherweise schief.
Lidocainspray: Hat auf Schleimhäute tatsächlich eine stark betäubende Wirkung, ist jedoch seit geraumer Zeit in der Apotheke nicht mehr frei erhältlich und darf auch ohne ärztliche Anweisung nicht angewendet werden. Bei einer Lidocainunverträglichkeit des Kunden kann eine allergische Reaktion die Folge sein.
Betäubungsspritze: Das setzen von Betäubungsspritzen ist in Deutschland ausschließlich Ärzten und Heilpraktikern im Rahmen der ausgeübten Tätigkeit vorbehalten. Als einzige Ausnahme sind Lokalanästhesien von hierfür eigens geschulten Krankenhausmitarbeitern zulässig, vorausgesetzt, ein Arzt erteilt für jede einzelne Spritze eine ausdrückliche Anweisung!
Dementsprechend würden wir uns hierbei strafbar machen, die Risiken für den Kunden sind bei unsachgemäßer Ausführung nicht abzusehen.
Abgesehen davon: Ein Pieks damit man einen Pieks nicht spürt ist in unseren Augen nicht wirklich zweckdienlich... ?
Doch keine Sorge: Ein Piercing ist letztlich ein kurzer Stich den man auch ohne Betäubung ohne weiteres aushalten kann

 

Hast du Migräne ? Dein ständiges leiden hat ein Ende . Wir setzen die Daith Piercings gegen Migräne . (Das Foto ist nur ein Beispiel . Wir setzten einen dezenten Stecker )

Migräne und Kopfschmerzen gehören bei vielen Menschen als lästiger Begleiter zum Alltag. Einher gehen oft Licht- und Lärmempfindlichkeit, Abgespanntheit und Erbrechen. Und Abhilfe schaffen meist nur Schmerzmittel oder Medikamente, um das Pochen im Kopf und die Nebenwirkungen zu lindern.

Jetzt könnte es aber eine neue, viel schönere Methode geben die stechenden Kopfschmerzen zu besiegen.

Dieser neue Piercing-Trend soll so ähnlich wie Akupunktur funktionieren. Das “Daith-Piercing” befindet sich an einer Stelle in der Ohrmuschel, die auch zur Akupunktur gegen Migräne verwendet wird.

Durch das Piercing sollen die relevanten Schmerzpunkte penetriert werden, die stimulierend auf die verantwortlichen Rezeptoren wirken.